Was ist Epilepsie Epilepsie ist eine Krankheit, bei der Nervenzellen im Gehirn plötzlich eine erhöhte Menge an elektrischer Aktivität  ausstoßen. Die abnormale Aktivität kann gleichzeitig im gesamten Gehirn sein (das Tier hat Anfälle) oder auf mehr lokale Bereiche des Gehirns beschränkt sein, nämlich Anfälle mit verändertem Verhalten wie erhöhtes Unbehagen, bei dem das Tier lokal im Körper zuckt (z. B. ein Bein), das Kopfschütteln und / oder heftiges kurzlebiges Sabbern. Das häufigste Symptom der Epilepsie sind Anfälle, denen die lokalen Symptome wie oben erwähnt vorausgehen. Bei Anfällen kann es zu Bewusstlosigkeit, schaumigen Maul und dem Abgehen von Urin/Kot kommen. Nach dem Anfall wird eine Zeit der Verwirrung, Müdigkeit oder in sehr seltenen Fällen, Aggression beobachtet. Epileptische Anfälle sind in der Regel kurzlebig (ein paar Minuten) und die Symptome sind ähneln sich von Anfall zu Anfall. Epilepsie tritt aufgrund von Ungleichgewichten zwischen Signalmitteln im Gehirn auf, die die elektrische Aktivität von Nervenzellen hemmen / stimulieren, oder als Folge von z.B. Fehlbildungen, Schlägen auf den Kopf oder Hirntumoren. Epileptische Anfälle können sehr unangenehm zu beobachten sein, sind aber selten gefährlich. Halten Sie das Tier nicht bei Anfällen und legen Sie nichts in das Maul. Es besteht die Gefahr, dass sie gebissen oder gekratzt werden (das Tier ist sich nicht bewusst, was es tut). Gegenstände, die ins Maul gelegt werden, können in der Luftröhre landen, so dass das Tier erstickt. Nur wenn ein epileptischer Anfall dem anderen folgt, oder, wenn das Tier aus einem Anfall nicht mehr herauskommt, ist die Krankheit lebensbedrohlich und erfordert dringende tierärztliche Versorgung. In solchen Fällen wurde teilweise beobachtet, dass eine kurze Sedierung dem Hund hilft aus dem Anfall herauszukommen. Kann Epilepsie erblich sein? Erbliche Epilepsie wurde in verschiedenen Hunderassen sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten nachgewiesen. Es ist jedoch noch nicht möglich, durch einen einzigen Test zwischen den Tieren mit erblicher Epilepsie oder nicht erblicher Epilepsie zu unterscheiden. Auch gibt es für den Dalmatiner derzeit noch keinen Test für erblich bedingte Epilepsie. Daher wird nicht empfohlen (um das Risiko der Ausbreitung der Krankheit zu reduzieren), auf Hunden mit epileptischen Anfällen zu züchten.
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Ahnenbedingte Epilepsie beim Dalmatiner